30.5., (Premiere), 20.00 Uhr, 31.5. 16.00 Uhr, 2.–6.6. 20.00 Uhr, 7.6. 16.00 Uhr, 9.6. 20.00 Uhr / Frankfurt Westcoast
Die Schule der Frauen
Er möchte sich die ideale Partnerin erschaffen. Also adoptiert der Junggeselle mittleren Alters das Bauersmädchen Agnes und gibt sie in die Obhut eines einfältigen Dienerpaares. Agnes wird dort abgeschirmt von äußeren Einflüssen, die Arnold für schädlich hält – oder besser: von allen Einflüssen, die sie zu einer Partnerin auf Augenhöhe heranwachsen lassen würden. In dieser „Schule der Frauen“ soll Agnes zu einer einfältigen Frau heranwachsen. Doch dann zeigt sich, dass Agnes keineswegs die ihr zugedachte Rolle annimmt, sondern Einfluss auf die Geschehnisse nimmt. Insbesondere, als Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes, zu Besuch kommt und sich in Agnes verliebt. Je weiter die Verwicklungen voranschreiten, desto komischer werden sie für das Publikum. Neben der turbulenten Handlung trägt auch Wolfgang Deichsels Übertragung ins Frankfurterische zur Komik bei. Darin trifft das barocke Versmaß auf den Frankfurter Dialekt. Auch das erzeugt Komik. Die Frankfurter Volksbühne zeigt eine Bearbeitung von „L’école des femmes“ von Molière beim Festival „Barock am Main“.
7.6. 15.00 Uhr / Parkside Studios
A Life in Music and Art: Nashi Young Cho Memorial Benefit Concert
Die Sängerin Nashi Cho ist am 13. März an den Folgen eines Autounfalls verstorben. Sie hinterlässt eine trauernde Familie sowie unzählige Freundinnen und Freunde. Wir sind alle bestürzt, geschockt und vor allem traurig, dass sie nicht mehr da ist. In unseren Herzen wird sie ewig leben! Um ihr zu gedenken und der Familie Unterstützung zu bieten, findet am 7. Juni ab 15 Uhr in den Parkside Studios, Friedhofstraße 56 in Offenbach, eine musikalische Zusammenkunft statt. Menschen, die über viele Jahre mit Nashi musiziert haben, werden sie gebührend hochleben lassen. Der Eintritt ist frei, es wird ein Hut herumgereicht. Die Einnahmen werden der Familie gespendet. Kommt zahlreich und feiert diese großartige Frau!
28.5./8./17./21./26.6. 19.30 Uhr / Schauspiel Frankfurt
Viel Lärm um nichts von William Shakespeare
Der Krieg ist vorüber. Don Pedro hat den Konflikt für sich entscheiden können. Zurückkehrend aus dem Feld, macht er im Gefolge zweier Offiziere Halt am Hof seines Statthalters Leonato. Augenblicklich verliebt sich einer von ihnen, Claudio, in Hero, die Tochter Leonatos. Der andere, Benedikt, nimmt dagegen das Dauerwortgefecht wieder auf, das ihn mit Heros Cousine Beatrice verbindet: Nichts macht diesen beiden anscheinend mehr Freude, als sich gegenseitig mit scharfer Zunge zu verspotten. Ein Maskenball wird gefeiert, auf dem Don Pedro für Claudio um die Hand Heros bittet. Auch Benedikt und Beatrice sollen endlich miteinander verkuppelt werden. Schon scheint dem doppelten Happy End nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Don John, Pedros bitterbösem Halbbruder, ist die ganze Romantik entschieden zuwider. Zusammen mit seinem Gefolgsmann Boracchio schmiedet er eine Intrige, die beinahe alles Glück zunichtemachen wird.
3.6. 18.00 Uhr / Das Roeders
AfterWork im Roeders – DJ Hildegard kommt
Für unsere nächste AfterWork-Ausgabe haben wir DJ Hildegard an den Decks! Seit vielen Jahren begeistert sie mit ihrem facettenreichen Sound zwischen Disco, House, HipHop-Klassikern und allem, was groovt und tanzbar ist.
31.5. 13.00–18.00 Uhr / Stage & Musical Academy Frankfurt
Tag Der Offenen Tür bei der Stage & Musical Acydemy Frankfurt
Am 30. Mai öffnet die Stage & Musical Academy Frankfurt ihre Türen und lädt alle Interessierten ein, die Schule und ihre Ausbildungswelt hautnah kennenzulernen. Die staatlich anerkannte Ergänzungsschule bildet Musicaldarstellerinnen und Schauspielerinnen in den drei klassischen Sparten des Musicals aus: Gesang, Tanz und Schauspiel.
6.6. 16.00–22.00 Uhr / Innenstadt
Rooftop Day Frankfurt
Der Frankfurter Rooftop Day geht in die zweite Runde: Am Samstag, 6. Juni 2026, laden von 16:00 bis 22:00 Uhr fast 50 Dächer, Terrassen und besondere Aussichtspunkte in ganz Frankfurt ein.
27.–31.5./4.6. ganztags / Aliceplatz
WDC-Pavillon in Offenbach – Frankfurt RheinMain ist World Design Capital 2026
Der WDC-Pavillon tourt während dem WDC 2026-Jahr durch die Region: der nächste Stop ist in Offenbach! Ein temporärer Treffpunkt im öffentlichen Raum: ein Ort, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Neues ausprobieren und Gestaltung als gesellschaftliche Kraft erleben können.
3.6. 19.00 Uhr / Hotel Villa Rothschild Kempinski
Jazzsalon mit Ev Machui, Michael Will & Andreas Müller – Eine Hommage an Hildegard Knef zum 100. Geburtstag
„Das Glück kennt nur Minuten“ - Eine Hommage an Hildegard Knef zum 100. Geburtstag Wenn das Frankfurter Trio Jazzsalon die Bühne betritt, „kneft“ es! Die jazzigen Chansons der großen Berliner Diva gehören längst zu ihrem festen Repertoire, zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef widmen sie ihr nun einen ganzen Abend.
29.5./11./12./18./19./25./26.6./2./3.7. 18.30 Uhr / Primus-Linie
After-Work-Shipping mit der Primus Linie
Feiert den Sommer in vollen Zügen! Verbringt euren Feierabend mit Essen, Drinks, Tanzen und Party an Bord der Primus-Linie. Schnappt euch eure Kollegen, Freunde und Bekannte und kommt zum After-Work-Shipping mit frischer Luft und dem großartigen Panorama der Frankfurter Skyline! Ein DJ sorgt für die richtige Stimmung, während ihr den Abend durchtanzt. Seid dabei und erlebt mit uns eine unvergessliche Zeit auf dem Main!
29.7. 20.00 Uhr / myticket Jahrhunderthalle
Schmidbauer und Kälberer laden ein: Hannes Ringlstetter
„Die neue Supergroup!“ – so titelte die bereits SZ im Sommer 2023 nach dem umjubelten und ausverkauften Konzert von Werner Schmidbauer, Martin Kälberer & Hannes Ringlstetter am Münchner Tollwood.
27.5. 15.00, 16.00, 17.00 Uhr, 28.5. 11.00, 12.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr, 29.5. 11.00 Uhr / Heinz-Raspe-Platz
Hafenpiraten
Ahoi! Hievt die Segel, das Piratenboot ist startklar! Denn ab dem 27. Mai ist es wieder soweit: Kinder dürfen den Osthafen unsicher machen und mit dem Piratenboot des Abenteuer-Spielplatzes Riederwald in See stechen. Bereits seit 2009 gehen die „Hafenpiraten” auf Abenteuerreise und nehmen jährlich rund 5.000 Kinder mit auf große Fahrt, um den Main auf eine ganz neue Art zu entdecken. Das Boot „Roter Falke“ ist Baujahr 1966 und wurde einst als Personenfähre und später von der Senckenberg-Gesellschaft als Forschungsschiff genutzt, um das Leben im und am Main zu erkunden. Der Bootseinstieg befindet sich am Hafenbecken am Heinz-Raspe-Platz in der Lindleystraße, Höhe Hausnummer 14.
26.5. 19.30 Uhr / Literaturhaus Frankfurt
Sasa Stanišić
Aus „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ liest Sasa Stanišić neue Reden, die an die sprachliche Freiheit und den Witz seiner früheren Sammlung „Eine Ermutigung“ anknüpfen. Unwahrscheinliche Familiengeschichten, politische Beobachtungen und kleine Alltagsobjekte, die plötzlich Bedeutung gewinnen, formen ein Panorama zwischen Gegenwartsreflexion und erzählerischem Spiel. Das Buch zeigt ihn als Autor, der mit klarer Sprache und überraschenden Bildern dazu anregt, nicht wegzusehen, sondern Haltung zu entwickeln.
26.5. 19.30 Uhr / Romanfabrik
Siempre Loco
Astor Piazzolla revolutionierte mit seinem Tango nuevo die Musik Argentiniens und später auch die internationale Szene. Seine Haltung, eher für Menschen zu spielen, die seine Musik lieben, als für jene, die den traditionellen Tango bevorzugen, prägte sein Werk bis zuletzt. Zu seinem 105. Geburtstag widmet sich das Ensemble Siempre Loco um Gregor Praml erneut dieser besonderen Kunst. Gemeinsam mit Katharina Bach, Vassily Dück, Laurent Weibel und Rica Bard entsteht ein Programm, das Piazzollas Ideenreichtum und charakteristische Handschrift eindrucksvoll zeigt. Zu hören sind die „Vier Jahreszeiten“, die Zyklen „Del Diablo“ und „Del Angel“ sowie bekannte Stücke wie „Adios Nonino“ und „Yo Soy Maria“. Katharina Bach bringt zudem eigene Texte ein, die sie singt, spricht und performt.
26.5. 19.00 Uhr / Alte Oper
hr-Bigband
Unter der Leitung von Miho Hazama widmet sich die hr Bigband dem 100. Geburtstag von Miles Davis und rückt dessen wegweisende Zusammenarbeit mit Gil Evans, einem der bedeutendsten Arrangeure des modernen Jazz, in den Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“, drei Alben, die zwischen 1957 und 1960 entstanden und den orchestralen Jazz nachhaltig veränderten. Mit erlesenen Solisten lässt die hr Bigband jenes Soundbild wieder aufleben, in dem Davis und Evans neue Formen wagten, Grenzen verschoben und Jazzgeschichte schrieben.
26.5. 20.00 Uhr / Stalburg Theater
Fräulein Müller bitte zum Matriarchat
Der ewige Kampf der Geschlechter bleibt lebendig, auch wenn Debatten über Rollenbilder und Sprache oft ermüdend wirken. Das Stück zeigt, wie hartnäckig diese Auseinandersetzungen geführt werden und wie viele Stimmen, Haltungen und Absurditäten darin aufeinandertreffen. Von Carolin Kebekus bis Jean Jacques Rousseau, von Melania Trump bis Adéle Haenel reicht das Panorama, das humorvoll und pointiert hinterfragt, wer eigentlich welche Macht besitzt und warum. Selbst die männlichen Stadtbäume bekommen ihren Auftritt. „Fräulein Müller bitte zum Matriarchat“ vereint Witz, Beobachtungsgabe und gesellschaftliche Schärfe zu einem Abend, der zeigt, wie tief die alten Muster sitzen und wie überraschend sie sich im Alltag bemerkbar machen.
26.5. 20.00 Uhr / Schauspiel Frankfurt
Die letzte Geschichte der Menschheit
Karl ist eine Künstliche Intelligenz aus dem Jahr 5144, die mit einer selbstgebauten Zeitmaschine in unsere Gegenwart gelangt. Alles Wissen über die Menschheit stammt aus unzähligen Youtube Videos, während die Menschen in Karls eigener Zeit längst verschwunden sind. Einsam und verunsichert versucht er nun, uns vom Aussterben abzubringen, denn genau dafür wurde diese KI geschaffen. Doch Gefühle, Angst und widersprüchliche Signale bringen ihn immer wieder durcheinander, und selbst die Frage, warum er ohne Strom überhaupt noch existiert, bleibt offen. Das Stück erzählt mit Humor und Absurdität von einer Zukunft ohne Menschen und einer KI, die verzweifelt versucht, uns zu retten.