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Nebbiensches Gartenhaus
Der klassizistische Pavillon befindet sich in der Bockenheimer Anlage und kann auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken. Es wurde 1810 vermutlich durch den Architekten Nicolas Alexandre Salins de Montfort für die dritte Hochzeit des Verlegers Marcus Johann Nebbien entworfen und gebaut. Nach dessen Tod wurde es unter anderem als Musterungslokal für Frankfurter Rekruten sowie als Malatelier genutzt. Die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg überstand es unversehrt. 1952 wurde es aus Spendenmitteln renoviert und ein Ziergarten angelegt. Dabei wurden zwei Brunnen aufgestellt. ein italienischer Renaissance-Brunnen aus Marmor, der Florentiner-Brunnen, und ein kleiner Springbrunnen. Heute steht das Gartenhaus dem Frankfurter Künstlerclub e. V. zur Verfügung, der dort regelmäßig Ausstellungen regionaler Künstler, Dichterlesungen und Konzerte veranstaltet.
Nebbiensches Gartenhaus
Klassizistischer Pavillon mit Ziergarten
Frankfurt, Innenstadt, Bockenheimer Anlage
Mi–So 12–18 Uhr